Andreas Herr zu Polheim in Wels, * 15. Jänner 1528 † 21. August 1589

Andreas, Sohn des Sigmund Ludwig von Polheim in Wels und Steinhaus und der Anna, Witwe des ungarischen Palatins Franziskus Bamphi zu Nieder-Limbach und Tochter des Wilhelm von Eckartsau, diente als Rat drei Kaisern (Ferdinand I., Maximilian II. und Rudolf II.) und war Landrat in Österreich ob der Enns. Sein Wahlspruch war: "Gott gibts, Gott nimbts." Er war zweimal verheiratet: 1554 ehelichte er im Schloss Polheim in Wels Marie Salome, Tochter des Hans Schifer zu Irnharting und 1569 Margarethe, Tochter des Wilhelm von Puchheim zu Heinrichstetten. Mit beiden Frauen hatte er Kinder. 1568/69 erbaute er mit Genehmigung Kaiser Maximilians II. als Stadtherrn das die Stadtmauer durchbrechende Nordtor des Schlosses Polheim in Wels und die Brücke über den heute zugeschütteten Stadtgraben. Fotografie des Grabsteins, Stadtpfarrkirche Wels

Quelle: Stadtmuseum Wels - Burg Quelle Zusatz: Sonderausstellung "Maximilian I. Kaiser - Reformer - Mensch", 2019
Urheber: Foto: Verbund OÖ. Museen, 2019