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Eigenkirche

Eigenkirchen
Eigenkirchenwesen

Moderne Bezeichnung f├╝r den Umstand, dass die Eigenkirche und alles Zugeh├Ârige unter der vollen Herrschaft ihres Besitzers (geistliche oder weltliche Grundherren) steht, der ├╝ber den Besitz verf├╝gen und Geistliche einsetzen kann.

Die Geistlichen standen so unter der Herrschaft des Grundherren und wurden wie Unfreie behandelt. Dem Grundherren stand auch der Zehent zu. Dies traf im Fr├╝hmittelalter viele Kl├Âster und Kirchen. Eigenkirchen wurden verschenkt, vertauscht oder verliehen. 826 legalisierte Papst Eugen II. das Eigenkirchenwesen, unter Papst Gregor VII. (1073-1085) wurde es verboten.

┬ę 2021