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Mensch & Pferd - Kult und Leidenschaft | OÖ Landesausstellung 2016


Die hohe Kunst des Reitens: Reit- und Fahrbewerbe

Die Dressur war ursprĂŒnglich die Erziehung der MilitĂ€rpferde zu gehorsamen KampfgefĂ€hrten. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist Dressurreiten eine Sportdisziplin, seit 1912 olympische Disziplin. Das Springreiten kommt aus der Reitjagd. Olympische Disziplin ist es seit 1900. Seit den 1920er Jahren entwickelte sich der moderne Springstil.

Die Vielseitigkeit, frĂŒher auch als Military bekannt, ist die Königsdisziplin der Reiterei, mit den Disziplinen Dressur, Springen und GelĂ€ndereiten. Olympische Reitsportdisziplin ist die Vielseitigkeit seit 1912.

Der Fahrsport hat eine viertausendjĂ€hrige Geschichte. Die heutigen Turniere gibt es fĂŒr Ein-, Zwei- und VierspĂ€nner und mit verschiedenen PrĂŒfungen.

Voltigieren ist eine sehr alte gymnastische Übung. Seit mehr als 100 Jahren ist es eine sportliche Disziplin und war 1920 kurzfristig auch olympisch.

Westernreiten ist eine bequeme Form des Reitens. Als Wettkampfdisziplin ist es von der Arbeit der Cowboys abgeleitet. Gangpferdereiten ist eine spezielle Disziplin fĂŒr Gangpferde. Weitere pferdesportliche Disziplinen sind unter anderem Distanzreiten, Orientierungsreiten, Wander- und Freizeitreiten, Formations- und Quadrillereiten, Kunstreiten und diverse Reitspielbewerbe wie Polo, Pato und Ringreiten.

Autor: Roman Sandgruber, 2016


Mensch & Pferd - Kult und Leidenschaft. Dokumentation zur OÖ Landesausstellung 2016, 29. April bis 6. November 2016 im Pferdezentrum Stadl Paura.

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