Forum OÖ Geschichte

Gemischtwarenhandel


Um die Jahrhundertwende ging die Nahversorgung auch auf dem Lande immer mehr von den Hausierern und Marktfahrern auf die ortsansässigen Gemischtwarenhändler über.
Bei ihnen konnte man sich am Sonntag nach der Messe mit dem eindecken, was man auf einem Bauernhof so brauchte: Zucker und Salz, Stoffe und Knöpfe, Heugabeln und Wagenschmiere, Kaffee und Rosinen, einen Leckstein für das Vieh, Kerzen für den Herrgottswinkel oder auch einen „Übertan“ und ein gusseisernes Grabkreuz, wenn wieder einmal wer zu begraben war.


Kurzfassung (2007) aus: Sandgruber/Katzinger/Pisecky/Kerschbaummayr: Der Handel in Oberösterreich. Tradition und Zukunft. Linz 2002.

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